Coshen: Stilltechniken, Stillplan & Komfort mit der Babytrage
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Die Geheimnisse erfolgreichen Stillens: Techniken, Rhythmus und Tragekomfort
Stillen ist eine der natürlichsten und besondersten Bindungen, die eine Mutter zu ihrem Baby aufbaut. Dieser Weg verläuft jedoch nicht immer reibungslos. Besonders in der Neugeborenenzeit beschäftigen Fragen zur „richtigen Technik“, zum „Stillrhythmus“ und zur Frage, ob das „Baby genug Nahrung bekommt“, die Köpfe der Eltern.
Hier ist ein Leitfaden, der sowohl informativ als auch erfahrungsbasiert ist:
Abschnitt 1: Die Grundlagen des Stillens – Technik und Rhythmus
Beim Stillen von Neugeborenen handelt es sich weniger um einen festen Zeitplan als vielmehr um eine bedürfnisorientierte Handlung.
1. Bedürfnisorientiertes Stillen (Stillen nach Bedarf)
Der Magen eines Neugeborenen ist klein, und Muttermilch wird schnell verdaut. Daher ist es in den ersten Wochen am besten, den Hungerzeichen Ihres Babys zu folgen, anstatt sich an einen festen Plan zu halten.
Was sind Hungerzeichen?
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Frühe Anzeichen: Augen bewegen, im Schlaf murmeln, Saugbewegungen machen oder Hände und Finger zum Mund führen.
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Mittlere Anzeichen: Häufigere Bewegungen, Unruhe, Suchreflex (Kopf drehen, wenn die Wange berührt wird).
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Späte Anzeichen (Weinen): Weinen ist das Signal des Babys als letzter Ausweg. Beginnen Sie daher immer bei den frühen oder mittleren Anzeichen mit dem Stillen.
8 bis 12 Stillmahlzeiten pro Tag sind in den ersten Tagen normal. Diese Zahl nimmt ab, wenn Ihr Baby wächst und bei jeder Stillmahlzeit mehr Milch aufnimmt.
2. Korrekte Anlegetechnik (Latch)
Der Schlüssel zu erfolgreichem und schmerzfreiem Stillen liegt darin, dass Ihr Baby die Brust richtig erfasst. Ein schlechtes Anlegen führt zu Schmerzen an der Brustwarze und verhindert, dass das Baby genug Milch bekommt.
| Falsches Anlegen | Richtiges Anlegen |
| Schmerz und Wundsein. | Komfort, keine Schmerzen an der Brustwarze. |
| Das Baby saugt nur an der Brustwarze. | Der Mund des Babys ist weit geöffnet und bedeckt einen großen Teil der Brust (Areola). |
| Das Saugeräusch ist ein „Schmatzen“. | Das Saugeräusch ist ein „Schlucken“ oder „schnelles Atmen“. |
| Die Lippen des Babys sind nach innen gezogen. | Die Lippen des Babys sind nach außen gestülpt (wie Fischlippen). |
Achten Sie beim Anlegen darauf, dass Ihre Brustwarze in Richtung der Nase des Babys zeigt. Wenn der Mund weit geöffnet ist, helfen Sie ihm, die Brust schnell zu erfassen, wobei sein Kinn fest am unteren Teil der Brust liegt.
Abschnitt 2: Stillen mit der Babytrage – Der Höhepunkt der Praktikabilität (Hands-Free)
Als frischgebackene Eltern gibt es Momente, in denen Ihr Baby Hunger bekommt, während Sie unterwegs sind. An diesem Punkt wird Ihre Babytrage mehr als nur ein Tragegerät; sie wird zu einem Stillwerkzeug, das Ihr Leben vereinfacht.
💡 Tipps zum Stillen in der Trage
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Wählen Sie die richtige Trage: Eine verstellbare und stützende Trage ermöglicht es Ihnen, Ihr Baby leicht auf die Stillebene abzusenken (lockern Sie leicht Gurte).
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Baby absenken: Passen Sie zum Stillen die Position Ihres Babys so an, dass sein Kopf auf Höhe Ihrer Brust ist. Stellen Sie sicher, dass das Kinn des Babys fest an der Brust anliegt.
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Nach dem Stillen anheben: Wenn die Fütterung beendet ist, denken Sie immer daran, die Einstellungen der Trage festzuziehen, um das Baby wieder auf die „Kussdistanz“ anzuheben. Dies ist entscheidend für die Sicherheit.
