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Coshen: Zahnen lindern | Natürliche Schmerzhilfe & Babytrage

Zähnchenzeit: Was Eltern wissen müssen, benötigte Utensilien und die Kraft des Tragens (Babywearing)

 

Das Erscheinen des ersten Zahns eines Neugeborenen ist ein von allen Eltern mit Spannung erwarteter Meilenstein. Dieser Prozess bringt jedoch oft Unruhe, Weinen und schlaflose Nächte mit sich. Hier erfahren Sie, was Eltern wissen müssen, um diese Zeit komfortabler zu überstehen, welche Utensilien sie benötigen und welche praktischen Tipps das Tragen in der Babytrage (Babywearing) bietet!

🎯 Was sind die Grundbedürfnisse der Eltern?

Während des Zahnungsprozesses brauchen Eltern vor allem Informationen, Unterstützung und die passenden Hilfsmittel.

  1. Genaue Information und Bewusstsein

    • Symptome erkennen: Zu wissen, dass die Unruhe Ihres Babys vom Zahnen herrührt, ist die größte Erleichterung. Zu den Symptomen gehören geschwollenes, gerötetes Zahnfleisch, übermäßiges Speicheln, der Drang, auf alles zu beißen, Appetitlosigkeit und Unruhe.

    • Wann geht es los? Normalerweise brechen die ersten Zähne zwischen 6 und 10 Monaten durch, dies kann aber auch viel früher (3 Monate) oder später (12 Monate) der Fall sein. Jedes Baby ist anders!

    • Die Zahnreihenfolge kennen: Meistens erscheinen zuerst die unteren, gefolgt von den oberen mittleren Schneidezähnen. Diese Reihenfolge hilft Ihnen, das Kommende besser abzuschätzen.

  2. Wirksame Beruhigungshilfen

    Die grundlegenden Hilfsmittel, die Sie zur Linderung der Schmerzen Ihres Babys bereithalten sollten, sind:

    • Gekühlte Beißringe: Im Kühlschrank gekühlte (nicht gefrorene) Beißringe beruhigen geschwollenes Zahnfleisch und verschaffen sofortige Linderung. Probieren Sie verschiedene Formen und Materialien aus.

    • Zahnfleischmassage: Das sanfte Massieren des Zahnfleischs mit einem sauberen Finger oder einer speziellen Fingerzahnbürste kann die Durchblutung fördern und Schmerzen lindern.

    • Medizinische Unterstützung: Bei starken Schmerzen und Fieber können unter ärztlicher Empfehlung Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen verwendet werden. Diese Medikamente sollten niemals ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

    • Natürliche Methoden: Sie können auf kalte Karotten-/Gurkensticks (wegen der Erstickungsgefahr nur unter Aufsicht) oder einen in Wasser getränkten, gekühlten Waschlappen zurückgreifen.

💕 Die Kraft des Hautkontakts: Schmerzen wegtragen und die Lösung durch die Babytrage

Auch wenn die Schmerzen beim Zahnen physisch sind, ist das Unwohlsein Ihres Babys größtenteils emotional. Während dieses Prozesses ist der elterliche Kontakt eine wissenschaftlich erwiesene Methode zur Schmerzlinderung und Beruhigung. Hier kommt das Tragen (Babywearing) ins Spiel.

Warum beruhigt eine Babytrage?

  • Natürliches Schmerzmittel: Oxytocin: Haut-zu-Haut-Kontakt löst die Freisetzung von Oxytocin, bekannt als "Liebeshormon", sowohl bei Ihnen als auch bei Ihrem Baby aus. Oxytocin hat eine natürliche schmerzlindernde Wirkung und reduziert Stress. Die Verwendung einer Babytrage macht diesen Kontakt kontinuierlich und unterstützt den Oxytocin-Fluss.

  • Sicherheit und Ruhe: Das Hören des elterlichen Herzschlags, der Geruch und die Stimme in der Babytrage geben dem Baby in Momenten der Unruhe ein Gefühl der Sicherheit. Dies beruhigt sofort das Nervensystem und mildert die Reaktion auf den Schmerz.

  • Anhaltender Komfort und rhythmische Bewegung: Beim Tragen wird Ihr Baby durch Ihre Bewegung sanft gewiegt. Diese rhythmische Bewegung imitiert die Umgebung im Mutterleib, tröstet Ihr Baby und lenkt es vom Schmerz ab.

Tipps zur Verwendung der Trage (Tuch/Komforttrage):

  • Ganztägiger Kontakt: Wenn Ihr Baby tagsüber quengelig ist oder Probleme beim Schlafen hat, nehmen Sie es in eine ergonomische Babytrage. Das gibt Ihnen freie Hände und Ihrem Baby ständige Geborgenheit.

  • Ablenkung vom Schmerz: Während Ihr Baby auf den Schmerz fokussiert ist, helfen die Wärme in der Trage, das rhythmische Schaukeln und Ihre Atmung dabei, die Intensität des Schmerzes zu reduzieren.

💡 Praktische Tipps und To-Dos

  • Achten Sie auf Speichelausschlag: Übermäßiger Speichelfluss kann zu Rötungen (Ausschlag) um Kinn und Brust führen. Wechseln Sie Lätzchen häufig und verwenden Sie sanfte Cremes, um die Haut trocken zu halten. Überprüfen Sie auch regelmäßig den Bereich der Trage, der den Hals berührt.

  • Frühzeitig mit der Reinigung beginnen: Sobald der erste Zahn erscheint, beginnen Sie zweimal täglich mit der Reinigung mithilfe einer Fingerzahnbürste oder einem feuchten Tuch. Dies hilft dem Baby, sich an die Mundhygiene zu gewöhnen.

  • Fieber und Durchfall: Obwohl das Zahnen generell mit leichtem Fieber und mildem Durchfall in Verbindung gebracht wird, ist hohes Fieber oder starker Durchfall unwahrscheinlich auf das Zahnen zurückzuführen und erfordert eine ärztliche Konsultation.

Die Zahnungszeit ist eine vorübergehende Phase. Mit den richtigen Hilfsmitteln, viel Geduld und dem engen Kontakt durch Ihre Babytrage können Sie und Ihr kleiner Schatz diese Zeit mit dem geringsten Unbehagen überstehen.

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